Kosten und Kostenerstattung

Die Kosten einer Psychotherapie trägt in der Regel Ihre Krankenversicherung.

Je nachdem, ob Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind, ergeben sich einige wichtige Unterschiede für die Abrechnung der Kosten. In beiden Fällen können Sie sich auch dafür entscheiden, Psychotherapie selbst zu finanzieren ohne die Krankenkasse in Kenntnis zu setzen.

 

Auf den folgenden Seiten habe ich die wichtigsten Informationen rund um die Kosten und deren Abrechnung für Sie zusammen gestellt. 

Privatversicherte

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

 

Ihr Psychotherapeut stellt Ihnen eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Ihr individueller Vertrag mit Ihrer privaten Krankenkasse regelt, wie Sie sich psychotherapeutische Leistungen erstatten lassen können.

 

Gerne unterstütze ich Sie bei Fragen rund um die Kosten und Kostenerstattung bei Ihrer Krankenkasse.

 

Selbstzahler

Psychotherapie selber zu finanzieren kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Beispielsweise wird Paartherapie nicht von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen. 

Außerdem  muss für die Abrechnung einer (Einzel-) Psychotherapie mit der Krankenkasse immer eine Diagnose gestellt werden. Wenn Sie jedoch Beratung suchen, beispielsweise für einen persönlichen Konflikt oder eine persönliche Krisensituation, ohne eine psychische Diagnose zu erfüllen, können Sitzungen als Selbstzahler sinnvoll sein.

Gesetzlich Versicherte

Wenn Sie gesetzlich versichert sind und eine Psychotherapie erfolgreich beantragt haben, berechtigen Sie Ihren Therapeuten dazu, direkt mit der Krankenkasse abzurechnen (Sachleistungsprinzip). Die Abrechnung erfolgt nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM).

 

Leider kann ich aufgrund der Reform der Psychotherapie-Richtlinien vom 01.04.2017 derzeit keine weiteren gesetzlich versicherten Patienten aufnehmen.